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Schützenkönig 2016: Martin Nettebrock Generaloberst Martin Nettebrock mit seiner Frau und Königin Angelika (Foto: Simon Beckmann)


Kappenfest 2017

Buchstäblich „stürmisch“ ging es am Samstagabend beim Walstedder Kappenfest zu. Dabei ließen die Narren abwechselnd die Sonne aufgehen, es in Strömen regnen oder sogar schneien. „Tief ,Theo aus dem Busch und seine Orkan-Ausläufer wüten auf dem Schützenplatz“, prophezeiten Wetterfee „Maxi Biewer“ und Meteorologe „Sven Plöger“.

Während sich das Wetter in Deutschland nicht von seiner schlechtesten Seite zeigte, braute sich in Walstedde über dem Festzelt auf der Schützenwiese buchstäblich etwas zusammen. „Schuld“ daran waren der Bürgerschützenverein und die Fortuna, die zum traditionellen Kappenfest eingeladen hatten. Passend zum Motto „Bei herrlichstem Kappenfest-Wetter feiern wir die fünfte Jahreszeit“ ließen die Walstedder Narren abwechselnd die Sonne aufgehen, es in Strömen regnen oder sogar schneien – und spätestens zum Start des Programms um 20.11 Uhr spielte das Wetter dann total verrückt.

Nur gut, dass sich die Karnevalsfreunde auf die Vorhersagen des „Brennpunktes Kappenfestwetter“, initiiert vom aktuellen Hofstaat, verlassen konnten. „Nach dem Sonnenuntergang wird es richtig ungemütlich. Tief 'Theo aus dem Busch' und seine Orkan-Ausläufer wüten auf dem Schützenplatz“, prophezeiten RTL-Wetterfee Maxi Biewer – alias Jürgen Tiggemann – und ARD-Meteorologe Sven Plöger – alias Kati Bachtrop – den Narren.

Und damit nicht genug, denn auch die weitere Wetterlage sollte „instabil“ bleiben. „In der Unterwelt zieht was Schwattes auf. Wir müssen mit Schnee rechnen“, so die Wettermoderaten weiter. Vor einer „Regenfront mit Kern über Ameke und Kurrick“ sowie von heftigem Niederschlag blieben die Walstedder ebenfalls nicht verschont.

Glücklicherweise war zu diesem Zeitpunkt mit Martin und Angelika Nettebrock das amtierende Regentenpaar schon lange im Festzelt. Biewer und Plöger hatten die Wettershow nämlich auch genutzt, um das Königspaar gebührend und noch bei Sonnenschein anzukündigen: „Wettergötter gibt es viele, aber unser Königspaar ist einzigartig.“ Danach schwebte der Regent mit seiner Mitregentin auf „Wolke 4“ unter lauten Jubelrufen der Walstedder Narren durch das gebildete Spalier zur Bühne. Nachdem sich die Wetterlage wieder etwas beruhigt hatte, brachte der Hofstaat dem Königspaar mit dem Lied „Das ist die fünfte Jahreszeit“ noch ein Ständchen.

Anschließend begeisterte die Fortuna-Tanzgruppe „Skillz 2*move“ mit ihrer ausgefallenen Choreographie das Publikum. Eine kleine Unterhaltungsnummer hatten sich Martin Averkamp, Christian Surmann, Carsten Fischer und Michael Reckmann von den „Alten Herren“ überlegt, als sie Regen- und Sonnenlieder vortrugen. Danach gab der Walstedder Spielmannzug einige Karnevalslieder zum Besten, bevor zwei „Prominente“ die Bühne betraten. „Wir haben keine Kosten und Mühen gespart, um diese Weltstars nach Walstedde zu holen“, bemerkten die beiden Moderatorinnen Franziska Homann und Wiebke Kosela wenige Sekunden vor dem Auftritt – dann war die Zeit für die „Weather Girls“, gespielt von Peter Berkemeier und Stefan Rother, gekommen. Im Anschluss vertrieb die Avantgarde der Mersch-Ameker Georgsschützen mit ihrem Regentanz das schlechte Wetter für die kommenden Schützenfeste.

Für laute Jubelrufe vom Publikum, verbunden mit einer Forderung nach einer Zugabe, sorgten die „vier tanzenden Flamingos“ mit einem „Schwarzlicht-Tanz“.

Die traditionelle Kostümprämierung durfte beim Kappenfest ebenfalls nicht fehlen. Am Ende erkor die Jury, bestehend aus Bürgermeister Carsten Grawunder, seiner Frau Heike Merschoff-Grawunder sowie Pfarrer Jörg Schlummer und Pater Johny, die „Eisprinzessinnen“ zur besten Gruppenverkleidung. In der Kategorie „bestes Einzelkostüm weiblich“ gewann Anja Fischer als Sonne. Das beste männliche Einzelkostüm hatte Jan Berkemeier (Wolke) angezogen.

Fotostrecke vom Kappenfest 2017 bei den Westfälischen Nachrichten